Talentscouting - Interview mit Niclas Hauner, 19 Jahre

Ehemaliger Schüler der 2K 18A

Niclas HaunerWie bist du zum Talentscouting gekommen?

Ich hatte gehört, dass einige Schülerinnen und Schüler an dem Talent-Scouting teilnehmen. Meine BWL-Lehrerin Frau Tavilla hat mich dann auch dafür vorgeschlagen und Frau Krämer hat mich daraufhin als Koordinatorin mit der Alex (Alexandra Steindor, Talent-Scout des BKB) bekannt gemacht. Und Alex hat mich seitdem begleitet.

Wenn du drei Wünsche für die Zukunft hättest, wie würden sie lauten?

Ich möchte meine akademischen Leistungen schaffen. Dann wünsche ich mir natürlich, dass ich das Stipendium, für das ich gerade vorgeschlagen wurde, bekomme. Und ich möchte die Freunde, die ich hier an dieser Schule bekommen habe, gerne behalten.

Wie hat dein Scout dich bisher darin unterstützt, diese Wünsche/Ziele zu erreichen?

Alex hat mir auf jeden Fall mehr als nur geholfen meine schulische Orientierung zu finden. Alleine wäre ich nicht auf dem Wissensstand, den ich jetzt habe. Ich würde wahrscheinlich nicht studieren. Alex hat mir meine eigenen Wünsche und Ziele konkretisiert und Entscheidungshilfen gegeben.

Wie hast du dir deinen Bildungsweg vor dem Talentscouting vorgestellt? Hat sich durch das Talentscouting etwas daran verändert und wenn ja, was?

Ich wollte eigentlich eine Ausbildung machen – wusste aber gar nicht so richtig was. Das war halt der in meinen Augen einfachste Weg. Im letzten Jahr habe ich mein Interesse für erneuerbare Energien durch das Scouting entdeckt und studieren jetzt in dieser Richtung.

Mit welchen Worten lässt sich Frau Steindor beschreiben?

Alex ist sehr aufgeweckt, immer freundlich und sehr empathisch. Sie konnte mich zum Beispiel sehr gut einschätzen. Außerdem hat sie die nötige Kompetenz, um zu helfen.

Gibt es etwas, was du den Lehrerinnen und Lehrern am Berufskolleg Bottrop bezüglich des Scoutings noch sagen möchtest?

Ich würde den Lehrerinnen und Lehrern empfehlen, dass sie auf Schüler achten, die vielleicht mehr Potenzial haben als momentan ausgeschöpft wird. Die sollen sie auf jeden Fall bei Frau Krämer für die Talentförderung vorschlagen. Man kann ja dabei nichts falsch machen. Und als Chancengleichheit sollte möglichst eine große Bandbreite an Schülern die Erfahrung machen dürfen.