BKB-Fußballturnier „Jugend hilft Jugendhilfe“ als landesweit bestes soziales Schulprojekt prämiert

Seit 30 Jahren wird am Berufskolleg in der Woche vor Rosenmontag Fußball gespielt, seit vielen Jahren unter dem Motto „Jugend hilft Jugendhilfe“ für den guten Zweck. Mehr als 4000 Euro werden dabei jedes Mal eingenommen und an den gemeinnützigen Verein gespendet, der sich um junge Menschen und deren Probleme kümmert. 2014 hat sich das BKB mit seinem Fußballturnier an der SpardaSpendenwahl beteiligt – und mit 4427 Stimmen den Sieg errungen. 

Die Feierstunde und symbolische Übergabe der Siegprämie – ein 8000-Euro-Scheck -  fand nun im Plenarsaal des Landtags in Düsseldorf statt. Das Motto der von der Sparda-Bank und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend , Kultur und Sport des Landes NRW gemeinsam organisierten Veranstaltung: „Jung, aktiv und engagiert – Junge Menschen im Ehrenamt“. 

  • Diskussionsrunde mit Kevin Hollis (3.v.R.)
  • Blick in den Plenarsaal des Landtags von der Zuschauertribüne
  • Katharina Müller moderiert das Video zum BKB-Fußballturnier an
  • Dominik Schlarmann (Vorstand der SpardaBank-West) gratuliert Kevin Hollis, Katharina Müller und Guido Tewes zum 1. Platz bei der SpardaSpendenwahl 2014

  • Gruppenfoto mit MdL Dr. Antoinette Bunse (3.v.L.), die die Bottroper Delegation zum Gewinn der SpardaSpendenwahl beglückwünschte.
  • Kevin Hollis spricht über seine Motivation zum ehrenamtlichen Engagement im Rahmen des Fußballturniers
  • Die glücklichen Gewinner der SpardaSpendenwahl 2014
  • Das Video zum BKB-Fußballturnier wird im Plenarsaal des Landtags präsentiert

Landtagspräsidentin Carina Gödecke begrüßte die mehr als 500 geladenen Gäste, darunter Kevin Hollis, der als ehemaliger Schülersprecher, Schüler des Bereichs Gesundheit und Soziales sowie als Co-Hallensprecher des Fußballturniers an der anschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen durfte. Die Frage, warum er sich in seiner Freizeit weit über den Unterricht hinaus ehrenamtlich für dieses soziale Projekt engagiert habe, beantwortete er kurz und knapp: „Weil ich gefragt wurde“ – und wies damit auf die große vorhandene Bereitschaft Jugendlicher hin sich für andere zu engagieren, sofern attraktive und, wie er sagt, „handfeste“ Angebote vorhanden sind, die sie nicht erst selbst initiieren oder gar verwaltungstechnisch organisieren müssten. 

Mit Katharina Müller vertrat eine zweite ehemalige Schülerin das Berufskolleg. Die Wirtschaftsabiturientin beteiligte sich in allen drei Jahren ihrer BKB-Schulzeit an der Organisation des Turniers, war so etwas wie die „Queen of Catering“ und das Gesicht des BKB bei der Spendenübergabe. Souverän und eloquent leitete sie vor 1000 auf sie gerichteten Augen zu einem Präsentationsvideo über, das Schüler der Radio-AG und Video-AG erstellten und zur Vorstellung des Projekts eigens für diese Veranstaltung von Jan Lachnicht zusammengeschnitten und von den Gästen im Landtag mit viel Applaus bedacht wurde. 

„Wir sind sehr stolz und glücklich, dass das von den Kollegen Franz Schraven und Theo Hengstermann initiierte Fußballturnier sich mittlerweile zu solch einem sozialen Projekt entwickelt hat und so beliebt geworden ist, dass Schüler mit enormer Begeisterung teilnehmen und mitarbeiten, schon jetzt dem nächsten Turnier entgegenfiebern, Ehemalige zu Besuch kommen, OB Bernd Tischler und Olaf Thon als Schirmherren fungieren – und wir nun auch noch diese Wahl gewinnen konnten, an der 147 Schulen teilgenommen und fast 170.000 Stimmen eingegangen sind“, so Schulleiter Guido Tewes. Sein Dank gelte allen, die für das BKB-Turnier gevotet haben, aber auch den Kollegen Rolf Briele, Thomas End und Moritz Michalowsky, die die Bewerbung für die SpardaSpendenwahl formuliert, Kollegium, Schülerschaft und Öffentlichkeit informiert und motiviert haben, das Projekt mit ihrer Stimme zu unterstützen. 

„Die Siegprämie von 8000 Euro kommt direkt den Schülern zugute“, verspricht Tewes. Ein Teil werde für Ideen der Schülervertretung eingesetzt, ein Teil gehe an den Förderverein, der bedürftige Schüler unterstützt – z.B. bei der Finanzierung von Unterrichtsmaterialien, Klassenfahrten oder Exkursionen. „Wir werden aber auch zur Verbesserung der Unterrichtsqualität weiter in die technische Ausstattung der Schule investieren, so dass alle Schüler vom Gewinn profitieren“, so der Schulleiter.

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