Besuch der Hochschule für Gesundheit in Bochum

Auch in diesem Jahr fuhren interessierte Schülerinnen und Schüler der 2G-Oberstufen und der Q1 des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit nach Bochum, um sich über das Studienangebot der Hochschule zu informieren.

Nadine Bitterwolf, Mitarbeiterin der zentralen Studienberatung, hatte ein abwechslungsreiches Programm für die BKB-Schüler vorbereitet und stellte zunächst das Studienangebot, z.B. Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Pflege vor. Zudem verwies Bitterwolf auf weitere Informationsangebote und Veranstaltungen im Rahmen der Studienorientierung. Aber auch allgemeine Fragen zum Einschreibungsverfahren an Hochschulen und Universitäten, zu Wartesemestern oder zum „NC“ konnten geklärt werden.

Im weiteren Verlauf folgte eine Gruppe der BKB-Schüler den Ausführungen von  Prof. Dr. Deiters, der den recht neuen Studiengang „Gesundheitsdaten und Digitalisierung“ vorstellte. Er machte deutlich, dass sich im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens die Möglichkeiten der Datenbereitstellung, -erhebung und -auswertung enorm erweitern. Gesundheitsdaten fielen seinen Ausführungen zufolge zunehmend auch digital an. Der Umgang mit Gesundheitsdaten birge vor diesem Hintergrund eine große Chance, nämlich die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung, aber natürlich sei es auch wichtig sensibel mit den Gesundheitsdaten umzugehen. Ein neuer Studiengang mit viel Potenzial. Dies merkte auch Kirsten Briele an, die als Fachlehrerin der 2G die Berufswahlentscheidung begleitet: „Durch den Besuch konnte ich einen weiteren Einblick in die Vielzahl von Studiengängen gewinnen und wieder neue und innovative Anschlussmöglichkeiten kennenlernen.“

Eine weitere BKB-Gruppe erkundete den Bereich der Logopädie und konnte dort die Qualität der eigenen Stimme prüfen. Mit einem technischen Gerät wurde die Stimmqualität ausgewertet und eine Logopädie-Studentin erklärte, dass dieses Gerät in der Praxis zu Diagnosezwecken eingesetzt werde. 1G-Schülerin Franka Becker stellte für sich fest, dass die berufliche Perspektive von Logopäden sehr vielfältig und die Perspektiven am Arbeitsmarkt breit gefächert seien. Logopäden arbeiten beispielsweise in Kliniken für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Neurologie und Pädiatrie, aber auch in Logopädische Praxen oder Rehabilitationseinrichtungen.

Bei der anschließenden Hausführung wurden den Schülerinnen und Schülern die Skills-Labs des Bereichs Pflege präsentiert. Der Lernbereich Skills-Lab ist eine der Berufsrealität nachempfundene Lernumgebung, die neue, innovative Lernformen beinhaltet und das Bindeglied zwischen Theorie und Praxis darstellt. Hier können die Studierenden z.B. pflegerisch-praktische Fertigkeiten in Räumlichkeiten erlernen, die an ein reales Krankenhaus erinnern.  Im Fachbereich Pflege erfuhren die zukünftigen Abiturienten mehr über die Akademisierung der Pflegeausbildung und konnten an Puppen die Blutentnahme üben. Tabita, für die ein Studium in diesem Bereich nach dem Fachabitur in Frage kommt, war sichtlich zufrieden, als sich ihre Spritze mit der roten Flüssigkeit füllte. Sie hatte den ersten Blutentnahme-Versuch erfolgreich absolviert.

Das Mittagessen in der Mensa rundete einen informativen und gelungenen Besuch ab. „Wir werden im nächsten Jahr sicherlich wieder den Weg nach Bochum finden“, zog Nina Pöppelmann ein positives Fazit „denn die Hochschule für Gesundheit bietet insbesondere für die Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Gesundheit interessante Studienmöglichkeiten.“

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