300 Gäste nutzen den Tag der offenen Tür zur weiteren Karriereplanung

Als die 15jährige Eileen am Freitagnachmittag mit ihrem Vater zum Tag der offenen Tür den Lichthof des Berufskollegs betritt, hat sie schon relativ klare Vorstellungen, wie ihre schulische Laufbahn weitergehen könnte. Derzeit ist sie Schülerin der August-Everding-Realschule, macht dort im Sommer ihre Fachoberschulreife und geht davon aus, dass sie die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe schafft. „Ich möchte Abitur machen.“ 

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Schaufel, Schlamm und Spaß – BKB-Lehrer im Tagebau Garzweiler

Was eigentlich als Betriebsbesichtigung des großen Braunkohletagebaus in Garzweiler begann, entwickelte sich für 20 BKB-Pädagogen zur reinsten Abenteuerfahrt. Dabei hatte alles ganz harmlos angefangen, als die BKB-Gesandtschaft um Reiseleitung Christiane Piechutta bei strömenden Regen das Informationszentrum der RWE Power AG nahe der riesigen Abbaufläche betrat. Interessiert wurden ein Modell des Tagebaus sowie diverse Stelltafeln mit beeindruckenden Zahlen betrachtet: 90 Mio. Tonnen Braunkohle pro Jahr werden gefördert, Kraftwerke erzeugen 75 Mrd. Kilowattstunden pro Jahr, Versorgung mit Strom von Millionen von Haushalten jährlich.

Bei allem Staunen musste sich der überpünktlich eingetroffene Fremdenführer von RWE Power, Herr Horst, aber auch kritischen Fragen zur Umsiedlung, zu Umweltfragen und zur Nachhaltigkeit stellen, konnte aber viele Bedenken zumindest entkräften, als er über Rekultivierung, Wiederaufforstung und Mitbestimmungsrechte sprach. „Ein sehr qualifizierter Guide, der sehr sachlich und, obwohl natürlich positiv gegenüber RWE eingestellt, den Braunkohleabbau differenziert beschrieben hat.“, stellte auch Lehrerin Birgit Reuter anerkennend fest. Horst betonte, dass, auch wenn die erneuerbaren Energien im Moment den meisten Strom produzieren, Braunkohle auf Platz zwei einen wichtigen Beitrag zum deutschen Energiemix beitrage. weiterlesen...


Kraft- und Kompetenztraining in der Kletterwand

Dank einer Kooperation mit dem Bottroper Sportbund und der Knappschaft Bahn See erhalten in diesem Schuljahr verschiedene Klassen des Berufskollegs die Möglichkeit, zertifizierte Grundkenntnisse und entsprechende praktische Erfahrungen im Klettern zu erlangen. Der Sportbund stellt Knowhow in Form von ausgebildeten Kletterlehrern und die passenden Örtlichkeiten zur Verfügung, die Knappschaft unterstützt das Projekt finanziell, um Jugendliche zu sportlich-aktiver und gesundheitsorientierter Freizeitgestaltung zu motivieren. 

Das Berufskolleg kann durch die Unterstützung der Projektpartner nun Sportarten anbieten, die im normalen Sportunterricht aufgrund fehlender finanzieller Mittel oder Qualifikationen eher seltener durchgeführt werden können. „Das Klettern könnte dabei nur der Anfang sein“, erläutert Mario Papierok, der in seiner Funktion als Schulsozialarbeiter am BKB die drei Parteien zusammenbrachte. „Wir haben noch einige andere Ideen vorgeschlagen und auch ein wenig herumgesponnen, beispielsweise über ein Radfahrtraining mit abschließender Alpenüberquerung.“ weiterlesen...


Berufskolleg-Lehrer gewinnen Traditionsturnier

Sehr erfolgreich gestaltete sich die Teilnahme der Lehrer-Fußballmannschaft des Berufskollegs der Stadt Bottrop am traditionsreichen Hans-Reuschenbach-Cup 2017. Bei der 43. Auflage des in der Oberhausener Sporthalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule ausgespielten Einladungsturniers setzte sich die Mannschaft um Schulleiter und Torwart Guido Tewes souverän gegen Teams aus Duisburg, Moers und Oberhausen durch. Nach einem 4:0-Sieg im Finale freute man sich als ungeschlagener Turniersieger im Rahmen der Siegerehrung mit den anderen Mannschaften und plante bereits die Titelverteidigung im kommenden Jahr. Zur siegreichen Mannschaft zählten die Pädagogen Rolf Briele (Trainer), Thomas End, Markus Heimann, Thomas Heimann, Dennis Homann, Klaus Lohmann, Moritz Michalowsky, Guido Tewes, Robert Trimborn und Stefan Weyers.


Erste-Hilfe-Schulung für junge Geflüchtete am Berufskolleg

Als der 18-jährige Abdoulaye plötzlich beim Fußballspielen im Sportunterricht zusammenbrach, nach Luft rang und über Schmerzen in der Brust klagte, wurde allen Mitschülern die Wichtigkeit der kurz zuvor durchgeführten Erste-Hilfe-Schulung dramatisch vor Augen geführt. 

In sehr praxisnahen Workshops wurden alle internationalen Förderschüler, so die offizielle Bezeichnung der jungen Geflüchteten am BKB, in die Grundlagen der Ersten Hilfe eingewiesen. Fiktive Verletzungen wurden mit Verbänden versorgt, Dummys reanimiert und bewusstlos agierende Mitschüler in die stabile Seitenlage modelliert. 

Das vom Land geförderte Projekt wird vom Deutschen Roten Kreuz und Jugendrotkreuz  durchgeführt. Am Berufskolleg kam erstmals in Bottrop allen Flüchtlingen einer Schule die Fortbildung zugute. „Erste-Hilfe-Kurse für junge Geflüchtete sind ein wichtiger Schritt zur Integration und qualifizieren die Jugendlichen auf vielfältige Weise“, sagt Uwe Rettkowski, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Bottrop e.V. „Die Schüler lernen Praktisches im Team, wodurch der Zusammenhalt gefördert wird. Sie erhalten zertifizierte Kenntnisse als Grundlage für einen Führerschein und bevorstehende Praktika. Zudem ist das Helfen in Notsituationen eine gesetzliche Verpflichtung in Deutschland – und wenn es nur das Absetzen eines Notrufes ist.“ weiterlesen...