Berufskolleg Bottrop vermittelt neue Schulpartnerschaften in Peking

Unter der Leitung von Friedhelm Horst als Vertreter der oberen Schulaufsicht der Bezirksregierung Münster reiste im Oktober eine 10-köpfige Delegation aus Schulleitern und Auslandsbeauftragten verschiedener Schulen aus Bottrop und Umgebung nach Peking, um sich einerseits über die Lehrerausbildung in China zu informieren, vor allem aber um neue Schulpartnerschaften auszuloten und gegebenenfalls Kooperationsverträge zu schließen. Dem Berufskolleg Bottrop, vertreten durch Schulleiter Guido Tewes und die China-Beauftragten Anna Dosoruth-Lück und Max Lück, kam aufgrund der seit mehreren Jahren bestehenden Partnerschaft mit dem Pekinger Fengtai Vocational College die besondere Rolle des Vermittlers zu.

„Wir haben sehr positive Erfahrungen mit dem Schüleraustausch in Peking gemacht und im Laufe der Jahre intensive persönliche Kontakte zu Vertretern der Schule und den „International Affairs“-Verantwortlichen höherer Instanzen aufgebaut. Davon konnten nun auch die Delegierten der anderen Schulen profitieren“, berichtet Anna Dosoruth-Lück. So sind Berufskollegs aus Recklinghausen (Max-Born) und Gelsenkirchen (Königstraße) in den Gesprächen sehr weit vorangeschritten und haben sogar schon einen Kooperationsvertrag unterschrieben, in denen die Rahmenbedingungen festgehalten wurden. weiterlesen...


„ReNo“ in Gefahr - Berufskolleg kämpft um Erhalt eines erfolgreichen Bildungsgangs

In vielen Bottroper Anwaltskanzleien, am Amtsgericht oder auch in öffentlichen Behörden wie der Stadtverwaltung oder dem Finanzamt begegnet man häufig ausgebildeten Rechts- und Notarfachangestellten. Nicht wenige davon haben ihre Ausbildung am Berufskolleg der Stadt Bottrop (BKB) absolviert und viele haben gute Erinnerungen an diese Zeit, die sie optimal auf die vielfältigen Herausforderungen ihrer im Anschluss an die Ausbildung unterschiedlichen Berufswege vorbereitet hat.

Doch mit dieser Erfolgsgeschichte könnte es bald vorbei sein. Der Grund dafür ist die aufgrund zu geringer Schülerzahlen bestehende, aber nun akut gewordene Überlegung, zum kommenden Schuljahr 2019/2020 den Ausbildungsberuf „Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte (ReNo)“ aus Bottrop nach Gelsenkirchen zu verlegen. Eine Überlegung, die nicht nur bei den BKB-Verantwortlichen auf Enttäuschung und Besorgnis stößt. weiterlesen...


„Tragetuch und Sprachproblem“ – 1G/2G-Gesundheitsschüler besuchen Hochschule für Gesundheit

Das Berufskolleg der Stadt Bottrop legt großen Wert auf Kooperationen mit unterschiedlichsten Partnern, um Schülern im Anschluss an die erfolgreiche Schulausbildung Einstiege in die Ausbildung oder Wege ins Studentensein aufzuzeigen. Ein Weg führt alljährlich zur Hochschule für Gesundheit, kurz „HSG“, in Bochum, auf den sich dieses Jahr neben angehenden Fachabiturienten aus dem Bereich „Gesundheit und Soziales“ auch erstmalig zukünftige Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums mit Schwerpunkt Gesundheit machten. Alle kamen mit einem Ziel: sich über das Studienangebot der Hochschule zu informieren.

Die Verantwortliche vor Ort, Nadine Bitterwolf, hatte ein abwechslungsreiches Programm für die BKB-Schülerinnen und Schüler vorbereitet und stellte zunächst das Studienangebot, z.B. Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, und Pflege vor. Zudem verwies die Mitarbeiterin der Zentralen Studienberatung auf weitere Informationsangebote und Veranstaltungen im Rahmen der Studienorientierung. Aber auch allgemeine Fragen zum Einschreibungsverfahren an Hochschulen und Universitäten, zu Wartesemestern oder zum „NC“ konnten geklärt werden. weiterlesen...


Rainer von Groddeck – Der Weltenbummler des BKB

Mit rund 2000 Schülerinnen und Schülern, über 125 Lehrkräften und vielen weiteren Mitarbeitern ist das Berufskolleg der Stadt Bottrop eine kleine Stadt. Alle Menschen haben ihre ganz eigenen Geschichten. Manche davon werden im Rahmen besonderer Anlässe in der neuen Reihe der BKB-Homepage „Köpfe des BKB“ in unregelmäßigen Abständen näher vorgestellt. Heute an der Reihe ist der „energetische“ Lehrerkollege Rainer von Groddeck, der nicht nur den afrikanischen Staat Botswana während seiner beruflichen Laufbahn intensiv kennen und lieben gelernt hat.

Fragt man Rainer von Groddeck, welche Parallelen es zwischen botswanischen und deutschen Schülern gibt, so überlegt er nur kurz und meint: „Die Sprüche sind gleich. Sei es zu Hausaufgaben, Pünktlichkeit und Sinnhaftigkeit des Unterrichts – die Ausreden oder kritischen Aussagen sind überall auf der Welt identisch.“ Von Groddeck muss es wissen. Schließlich war er zwei Jahre in Botswana, einem kleinen südafrikanischen Staat, als Entwicklungshelfer tätig. Zu seinen Aufgaben gehörte neben einer Modernisierung der Bildungspläne auch das Unterrichten an einer Schule. „Die Schüler dort“, so von Groddeck, „sind dankbar und sehr freundlich. Gerade von der hiesigen Lockerheit kann man sich als Europäer manchmal etwas abschauen. Aber: Man muss bedenken, dass man nicht umsonst sagt: "Die Afrikaner haben die Zeit, die Deutschen die Uhr." weiterlesen...


Herzlichen Glückwunsch zum „Großen Meisterbrief“!

Bereits im Juli 2017 bestand Maria Hosh ihre Meisterprüfung. Nun konnte unsere Kosmetik-Expertin als erste Kosmetikmeisterin der Handwerkskammer Münster ihren Großen Meisterbrief entgegennehmen. Die Meisterausbildung absolvierte Maria Hosh mehr als zwei Jahre nebenberuflich. Herzlichen Glückwunsch!

 

Info: Der Meisterbrief wird als Großer Befähigungsnachweis bezeichnet, wenn Regelungen bestehen, die den Meisterbrief zur Voraussetzung zum selbständigen Führen eines Handwerksbetriebs machen. Eine solche Regelung besteht in Deutschland und Luxemburg und wird häufig als Meisterzwang oder auch Meisterpflicht bezeichnet.

Vom Meisterbrief als Kleinem Befähigungsnachweis spricht man, wenn der Meisterbrief Voraussetzung zum Ausbilden ist.  

(vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Befähigungsnachweis