Das Berufliche Gymnasium am Berufskolleg der Stadt Bottrop stellt sich im Hinblick auf das nächste Schuljahr 2027/2028 neu auf: Neue Fächer, mehr Praxis, modernere Prüfungsformate, sinnvoller Einsatz von Digitalisierung und KI. Hintergrund dieser Neuausrichtung sind unter anderem die Einführung eines 5. Abiturfachs an allen Schulen in NRW (auch Gymnasien und Gesamtschulen) sowie eine grundlegende, landesweite Umgestaltung der Beruflichen Gymnasien ab dem kommenden Schuljahr, um noch mehr Berufs- und Praxisbezug in die Berufskollegs zu bringen. „Die Neuausrichtung bietet den Schülerinnen und Schülern am Beruflichen Gymnasium enorme Chancen, sich perfekt auf die Herausforderungen von Beruf und Studium vorzubereiten“, ist die Bereichsleiterin des Beruflichen Gymnasiums am BKB, Tina Krämer, von den Potenzialen überzeugt und ergänzt: „Gerade der Ausbau der Projektphasen, die Einführung attraktiver neuer Fächer sowie die Möglichkeit, abseits der Klausur, andere Prüfungsformate anzubieten, baut die Stärken weiter aus, die wir am BKB bereits intensiv ausstrahlen.“ In den kommenden Wochen soll das NEUE Berufliche Gymnasium, ein Abitur mit +, näher auf den Kanälen des BKB (Homepage, Facebook, Instagram) vorgestellt werden – natürlich kann sich auch jederzeit persönlich informiert werden, bspw. beim Tag der offenen Tür am 05.12.26.

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Als erste Neuerung wurde mit Beginn des jetzigen Schuljahres 2026/2027 der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Rahmen der Arbeit in den drei gymnasialen Fachrichtungen Gesundheit, Informatik und Wirtschaft neu geregelt. „Durch unsere KI-Ampel machen wir für alle Schülerinnen und Schüler transparent, wann wir den Einsatz von KI im schulischen Rahmen als sinnvoll ansehen bzw. wann wir ihn als wenig sinnstiftend betrachten“, erklären die Bildungsgangleiter Nina Pöppelmann (Gesundheit) und Stefan Weyers (Wirtschaft) die Idee. „Wir wollen den Einsatz der Zukunftstechnologie KI fördern, aber auch gleichzeitig Grenzen setzen und sensibilisieren, da KI das eigene Lernen ergänzen, aber keineswegs ersetzen soll.“ Weiterhin geplant sind Projekttage, die Best- und Worst-Practice-Beispiele zeigen sollen und der aktive Einbau von KI-Anwendungsmöglichkeiten in Unterrichtsreihen und Jahresplanungen. Ebenfalls werden regelmäßig Übungstage oder Übungsstunden im Distanzunterricht durchgeführt, damit bei Busstreiks oder Unwettern der Unterricht weiterhin planmäßig stattfinden kann. „Dank der Möglichkeit, sich für die gesamte Schulzeit ein iPad auszuleihen, kann jeder digital arbeiten – nicht nur an Distanztagen“, betont Krämer die Wichtigkeit eines zielgerichteten, digitalen Arbeitens.

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